Was versteht man unter der Südroute nach Zentralasien?
Die Südroute nach Zentralasien führt meist über die Türkei, Georgien, Aserbaidschan und das Kaspische Meer weiter in zentralasiatische Zielländer.
Die Südroute beschreibt bei LKW-Transporten von Europa nach Zentralasien in der Regel eine Transportverbindung über die Türkei, Georgien, Aserbaidschan und anschließend über das Kaspische Meer. Je nach Zielgebiet führt die Route weiter nach Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan oder in andere zentralasiatische Länder.
Der Transport kombiniert dabei klassischen Straßentransport mit einer Fährverbindung über das Kaspische Meer. Dadurch entstehen andere operative Anforderungen als bei einer reinen Landroute. Relevant sind unter anderem Transitdokumente, Grenzprozesse, Hafenabwicklung, Fährverfügbarkeit, Wetterbedingungen und die Abstimmung mit Empfänger und Zollbeteiligten.
Die Südroute ist besonders wichtig, wenn Transporte nicht über Russland geführt werden sollen oder wenn sie aufgrund von Zielregion, Warenart, Transitvorgaben, Dokumentenlage oder politischen Rahmenbedingungen die passendere Lösung darstellt. GLOBALSPED prüft die Route immer sendungsbezogen anhand von Ware, Zielort, Laufzeit, Dokumenten und operativer Machbarkeit.